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Perspektiven

Die Herangehensweise an für die Physikvermittlung interessante Sachverhalten kann aus zwei Perspektiven erfolgen:

Einerseits können lebensnahe Fragen oder Probleme im Mittelpunkt stehen, welche mit Hilfe physikalischer Erkenntnisgewinnung beantwortbar werden. Diese Art der Begegnung mit Gegenständen wird hier als kontextbasierte Herangehensweise” bezeichnet.

Andererseits können fachimmanente Fragen im Fokus des Interesses stehen. Die Kontexte können hier als Lebensweltbezug genutzt werden. Diese Art der Begegnung mit Gegenständen wird hier fachsystematische Herangehensweise” genannt.

Diese beiden Perspektiven können auch als Vorgehensweise im Unterricht voneinander abgegrenzt werden. Das Diagramm zeigt die Unterschiede bezüglich der Ziele des Unterrichts und der Funktionen der Kontexte.

Modell für kontextorientierten Unterricht

Die Ziele des Unterrichts wurden im Hinblick auf folgende Zieldimensionen näher ausgeführt:

1. Ziele in Bezug auf die konkrete Planung und Durchführung von Unterricht

2. Ziele/Erträge des Unterrichts in Bezug auf angestrebte Kompetenzen

3. Ziele in Bezug auf  die primäre Funktion des Physikunterrichts insgesamt

Die unterschiedlichen Akzentuierungen kann man in den Materialien daran identifizieren, ob im Unterricht einer lebensweltlichen Problemstellung nachgegangen wird.

In der Regel findet man Materialien, die fachstystematisch vorgehen. Im Zuge meines Dissertationsprojekts habe ich eine kontextbasierte Reihe mehrfach erprobt, fortentwickelt und online aufbereitet. Sofern Sie interessiert sind, diese Reihe auszuprobieren (und weiter zu entwickeln) schreiben Sie mir bitte formlos eine Email!

Weitere Ideen für kontextbasierte Unterrichtsreihen sind Willkommen.